Fotogalerie
Aprikosen
In weiten Teilen der Balearen werden Aprikosen angebaut. Nicht nur, dass die Aprikosenbäume Schatten spenden, an ihnen reift eine Frucht, die von den Bewohnern der Insel ganz besonders geschätzt wird.Unter der Mittelmeersonne gereift, entfaltet die fleischige Aprikose ein aussergewöhnlich süßes und fruchtiges Aroma. Die frühesten Früchte reifen Ende Mai, doch können wir diese Frucht den ganzen Sommer über genießen. Im Juni und Juli wird die Aprikose in der Sonne getrocknet. So erzeugt man auf dem Archipel “Orejones” , und in dieser Form kann man die Aprikose seit Urzeiten das gesamte Jahr hindurch genießen.
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Orangen
Die Orange ist ein mittelgrosser Baum der das ganze Jahr über grüne Blätter trägt. Er kann bis zu 13 m hoch werden. Ursprünglich stammt die Orange aus Südostasien. Das mediterrane Klima ist ideal für Orangen. Wohlriechende Orangenblüten zeichnen den Orangenbaum aus, aber Vorsichter hat auch sehr spitze Stacheln. Die sehr süssen Orangen sind typisch für die Gegend wie Sóller und kann, dank verschiedener Sorten mit unterschiedlichen Reifezeiten das ganze Jahr über verzehrt werden. Die weitläufigen Orangenplantagen bieten ein einmaliges Bild und laden zum träuen ein.
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Zitronen
Die Zitronenbäume werden 3 bis 6 m hoch. Die knallig gelben Früchte geben einer ganzen Gattung, den Zitrusfrüchten, ihren Namen. Das Fruchtfleisch ist in 8 bis 12 Schnitze aufgeteilt und enthält je nach Sorte mehr oder weniger weisse Kerne. Zitronen werden ganzjährig aus Italien, Spanien, der Türkei und Griechenland importiert. Reife Zitronen haben eine gleichmässig glänzende gelbe Schale. Die Zitronenschale wird gerne als Abrieb für Desserts oder als Speisewürze verwendet. Zitronen werden selten einfach bloss gegessen und trotzdem sind sie aus unserer Küche kaum noch wegzudenken.
Vermutlich stammt die Zitrone aus China. Seit rund 500 vor Chr. wurde sie in China kultiviert. Um 1000 wurden die Früchte von den Arabern in Afrika und im 13 Jh. in Südeuropa verbreitet.
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Mandeln
Viele Landwirte sind, nachdem eine Reblausplage den Weinbau zum Erliegen gebracht hatte, zum Anbau von Mandelbäumen übergegangen. Mandelbäume sind von den Mauren auf die Insel gebracht worden.
Heute sind sie nicht mehr von der Insel wegzudenken. Sie sind fast überall zu finden und verwandeln Mallorca jedes Jahr im Januar und Februar in ein Blütenmeer. Die Landschaft wird dann in ein Meer aus weißen und rosa Blüten getaucht und verströmen einen lieblichen, milden Duft.
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Kakteen
Im Süden der Insel Mallorca befindet sich ein Highlight für Liebhaber von mediterranen Pflanzen. Die Gartenanlage Botanicactus zeigt Unmengen verschiedener Kakteen und Pflanzen. Der mallorquinische Garten zeigt inseltypische Obstbäume und Blühpflanzen, der Kakteengarten bringt einem über 10000 verschiedenartige stachelige Genossen näher.Im Feuchtgebietgarten findet man verschiedene Palmsorten, Seerosen auch die Bambuspflanze. Der Botanicactus Mallorca, Ses Salines, ist der grösste botanische Kakteengarten Europas.
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Bougainvillea
stammt ursprünglich aus Brasilien. Mittlerweile hat sich dieser Kletterstrauch über subtropische Gebiete bis hin in den Mittelmeerraum verbreitet.
Er zeichnet sich aus durch rot-violette oder lachs-orangefarbene Blüten. Vorsicht, die Pflanze hat ebenfalls Dornen, die es in sich haben. Der Name stammt vom französischen Seefahrer und Entdecker Louis Antoine Bougainville.
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Gast auf einer Hibiskusknospe
Im Mittelmeerraum ist sie, neben vielen anderen Fangschreckenarten, recht häufig. Sie leben an sonnigen trockenen Orten mit halb hoher Vegetation z.B. an Weinbergen oder Trockenwiesen. Die Gottesanbeterin hat ihren Namen von ihrer Körperhaltung. Sie hat ihre Vorderbeine oft angewinkelt; das sieht aus, als würde sie beten. Der Körper der Gottesanbeterin ist 5 bis 7,5 Zentimeter lang und dünn. An ihrem dreieckigen Kopf fallen sofort die großen Facettenaugen auf: sie sitzen seitlich am Kopf. Damit hat sie einen guten Überblick. Zudem kann sie ihren Kopf sehr gut drehen und so ihre Beute mit den Augen verfolgen. Die Gottesanbeterin kann bei ihren Häutungen sich der jeweiligen Umgebung farblich anpassen.
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Junge Feige
Sie stammen aus Kleinasien. So ein Feigenbaum wird 5-8 m hoch und sehr ausladend. Die Blätter entwickeln sich im März oder April. Im Herbst sind die Früchte reif und haben ein rötliches Fruchtfleisch. Haupternte: August, September. Die Frucht ist birnenähnlich, und je nach Art rotbraun mit einem lilagrauen Schleier oder grün, weich und saftig. Sie schmeckt zu Fleischgerichten, in Kuchen oder frisch. Sie ist reif, wenn die Außenhaut (die man abzieht) Risse zeigt. Auf Mallorca gibt es ca. 50 verschiedene Sorten. Die Feigen, ehemals ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wurden getrocknet und nach Nordafrika und Europa exportiert. Man drückte die Feigen leicht platt und legte sie auf Rohrmatten in die Sonne. Nachts und bei Regen wurden sie abgedeckt oder in einen Raum getragen. Heutzutage ist das unrentabel.
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Nisperos
… die ersten Steinfrüchte des Jahres.
Sie eröffnen die Obstgarten-Saison. Früchte, die wie Birnen aussehen, nach Äpfeln duften, eine Schale haben wie ein Pfirsich und geschmacklich zuckersüss sind aber von einem leicht säuerlichen Nachgeschmack begleitet werden.
Nach dieser Beschreibung sollte man vielleicht besser selbst einmal testen. Nisperos eignen sich hervorragend für Marmeladen, Gelees und Kompott. Sie lassen sich hervorragend kochen aber auch roh im Obstsalat entfaltet diese saftige Frucht ein volles Aroma. Ein Hochgenuss sind Nisperos gefüllt mit Honig, Mandeln und Pinienkernen.
Die Früchte schmecken nicht nur gut sie sind auch noch gesund. Sie enthalten einen hohen Grad an Vitamin B, Karotin Magnesium und Kalzium.
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Kaktusfeigen
Manche Schiffe, aus Zeiten der Eroberer müssen ausgesehen haben wie grosse schwimmende Obst- und Gemüsekörbe. Unzählige Pflanzen die sie von ihren Streifzügen mitgebracht haben.
Heute sind manche Früchte vom Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Hier auf der Insel liebt man Kaktusfeigen. Nicht zuletzt, weil diese Pflanze als Hecke eingesetzt wird. Rund ums Grundstück bietet sie Schutz gegen unliebsame menschliche und tierische Eindringlinge. Kaktusfeigen haben Unmengen an Dornen und kleinen gefährlichen Widerhaken die rasch in die Haut eindringen und sich dort über Tage einnisten können. Da sind dann Entzündungen vorprogrammiert. Die Ernte ist somit auch nicht gerade pflegeleicht. Man benutzt dazu eine lange Löffelzange aus Holz, die dann die Früchte greift. Durch ständiges drehen erreicht man dann das Ablösen der Frucht vom Blatt. Und immer mit Handschuhen schützen, wenn man die Früchte weiter verarbeiten möchte.
Am einfachsten ist es natürlich, wenn man sich die Früchte fertig präpariert auf dem Markt kauft.
Hier ein kleiner Anreiz zum Probieren: Sorbet de “Figues de Moro”
500 gr geschälte Kaktusfeigen, 30 gr Zucker, 3-4 Esslöffel Zitronensaft und Cava.
Zutaten pürieren und durch ein Sieb streichen) inklusive einer halben Flasche Cava. Im Tiefkühlfach portionsweise gefrieren lassen. 15 Minuten vor dem Servieren herausnehmen und etwas antauen lassen. In Gläser füllen und langsam mit dem restlichen Cava auffüllen.
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