Dezember

In Palma ist man von Meeren umgeben. Zum einen immer den Blick auf ‘s Mittelmeer zum anderen das romantische Lichtermeer, das die Stadt zur Weihnachtszeit stimmungsvoll einhüllt. Lichterkugeln die über die Strassen gespannt werden, Lichterketten in den Ästen der Bäume, Lichternetze an den Balkonen.
Besonders schön ist der Platz um das Rathaus geschmückt weil er so ein einheitlliches Bild bietet und nichts bunt flackert sondern wirklich Stimmung verbreitet. Weihnachten und Silvester hat Mallorca eine ganze Menge zu bieten.
Apropos Silvester. Hier hat es Tradition, dass man um Mitternacht 12 Trauben zu sich nimmt. Beginnend mit dem ersten Glockenschlag. Wenn man das schafft so soll das Neue Jahr nur in guten Bahnen verlaufen und glücklich sein. Nun denn, schaden kann der Versuch auf keinen Fall.
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November

Die letzte Ruhestätte, vielleicht nicht unbedingt ein Thema für eine Website (es sei denn man hat ein Bestattungsinstitut).
Doch auch das gehört zu Mallorca so wie der Tod zum Leben. Bedingt durch die Hitze im Süden stammt ein Erlass aus dem 17. Jahrhundert, dass man unter schweren Steinplatten beigesetzt werde damit sich keine Keime und Gifte verbreiten konnten.
Aber eigentlich kam man gar nicht unter die Erde. Wer reich war bekam ein prunkvolles Mausoleum und die ärmeren Leute wurden in Nischen in Grabwänden beigesetzt.
Wenn man heute den Friedhof in Palma besucht, glaubt man im ersten Moment nicht an eine Ruhestätte.
Umgeben von Autobahn, einem Gewerbegebiet und einem Sportplatz hat man das Gefühl, dass die letzte Ruhe extrem gestört sein muss.
Nach bunten Grabbepflanzungen wie Stiefmütterchen o.ä. sucht man vergebens. Auch das ist aber bedingt durch die Hitze. Sicher findet man ab und an eine bepflanzte Schale aber immergrüne Sträucher und Palmen sind vorrangig. Und ich muss sagen, auch das hat seinen Reiz.
Man versteht es hier mit steinernen Kreuzen, üppigen Steinen und Säulen und nicht zuletzt mit unzähligen Engelstatuen die notwenige Atmosphäre zu schaffen. Je weiter man in das Gelände hinein dringt, desto mehr Stille macht sich breit.
Und immer wieder Skulpturen. Manche mit vergrämtem Antlitz, als könnten sie das sich ihnen bietende Leid nicht mehr ertragen.
Andere, die mit ausgebreiteten Armen über die sterblichen Überreste wachen und wieder Engel die mit so filigran gearbeiteten Flügeln dort stehen oder knien, dass man das Gefühl hat, sie könnten sich beim leichtesten Windhauch bewegen.
Wenn man das alles sieht wird man, trotz des vorher erwähnten Umfeldes, immer ruhiger und andächtiger und schliesst mit sich selbst Frieden.
Auch knochige Abbildungen des Todes verlieren ihren Schrecken. Man entkommt seinem Zugriff ohnehin nicht früher oder später. Wenn man dann aber weiss, das der sanft schauende Engel mit seinen fast anschmiegsamen Flügeln über einen wacht, dann nimmt das doch ein wenig die Angst vor dem Tod und die Bedrohung der Ungewissheit was da so kommen mag.
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Oktober

Mallorca ist ein wahres Mekka für Wanderfreunde. Es wird für jeden etwas geboten unabhängig davon ob man Anfänger oder Profi ist. Was man aber immer beachten sollte ist gescheites Schuhwerk zu tragen . Gerade die Touren im Gebirge sind nicht für Flip-Flops geeignet oder Sandalen. Weiterhin ist es wichtig immer ein wenig Verpflegung mit auf Tour zu nehmen und vor allem an Wasser zu denken. Es gibt nicht überall an den Wegstrecken Versorgungsstellen.
Man kann auf Mallorca sogar eine besonders anspruchsvolle und nicht ungefährliche Bergtour unternehmen. Man sollte diese Tour jedoch nur zwischen Mai und September machen und immer die Wettervorhersagen beachten. Der “Torrent de Pareis” - Königin des Wanderreviers und immerhin der zweitgrösste Canyon in der Mittelmeerregion fordert jedes Jahr seine Opfer und kann bei Regen sogar zur tödlichen Falle werden. Man muss zwar nur 180 Meter Höhenunterschied auf einer Länge von etwa 3300 Metern überwinden aber die haben es in sich.
Mit 4 – 6 Stunden ist zu rechnen die man nicht wandert sondern mehr oder weniger klettert. Über verwilderte Terrassen führt ein Weg steil ab ins Flussbett. Entstanden durch eingestürzte Höhlen und unterirdische Gänge entstand vor tausenden Jahren dieser Canyon der seit 2003 zu den Naturdenkmälern gehört. Durch die Enge der Felsformationen hat sich aufgrund von ständiger Feuchtigkeit und wenig direktem Sonnenlicht eine einmalige Flora und Fauna entwickelt. Völlig überraschend endet die Schlucht und die Weite des Mittelmeeres liegt vor einem. Für diese Tour hat man die Möglichkeit einen Führer zu nehmen der nicht nur mit auf Sicherheit achtet sondern auch vieles zu erklären weiss was man sonst vielleicht übersehen würde.
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September
Nicht nur die Niederlande auch Mallorca kann eine lange Geschichte über diese Bauwerke vorweisen.
Im 17. und 18. Jahrhundert hatten die Mühlen wohl ihre glorreichste Zeit. Mehr als 1000 Stück waren über die ganze Insel verteilt. Die älteste Wassermühle steht in der Ebene von Sant Jordi.
Ausser den Wassermühlen gibt es noch Getreide- und Salzmühlen. Sie unterscheiden sich in erster Linie duurch die Bauweise. Die Getreidemühlen haben beispielsweise einen runden Körper, ein spitzes Dach und Flügel die wie Gitter aussehen. Bei den Wassermühlen sind die Dächer flach und die Windräder wie Blüten angeordnet. Meist in den Farbkompositionen blau und weiss.
Dann gibt es noch die Mühlen ohne Windrad. Da wurde das Mühlrad durch Tiere, meist Esel, in Bewegung gehalten. Eine mühsame Arbeit die die Tiere zu verrichten hatten. Gut, dass diese Zeiten Geschichte sind und die Mühlen, bis auf einige wenige, nur noch als Zeitzeugen der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Mallorcas Zeugnis halten.

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August
Meist einer der heissesten Monate.
Auch die königliche Familie verbringt ihren Urlaub auf der Insel.
Wer sich für den Segelsport interessiert hat die Möglichkeit, einen Blick auf die “Copa del Rey” zu werfen an der die grössten und schnellsten Segelyachten teilnehmen. Start der Regatta – Ende August.
Wenn es über der Erde zu heiss wird kann man zur Abkühlung vielleicht einmal in die “Unterwelt Mallorcas” flüchten.
Gemeint sind die einmaligen Tropfsteinhöhlen.
Weitere Informationen unter der Rubrik “Natur”.
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Juli
Das ist natürlich der paradiesische Monat.
Sonne satt, laue Nächte und extrem angenehme Wassertemperaturen.
Barfuss durch den Sand laufen und dann in einer Strandbar ein erfrischendes Getränk zu sich nehmen.
Ein schattiges Plätzchen suchen und ein gutes Buch lesen - das ist Urlaub -
auch für die Seele!
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Juni
Mit einer der schönsten Monate. Es ist noch nicht zu heiss und auch nicht zu voll.
So kann man die 208 Strände entlang der Küste Mallorcas vollends geniessen.
Am 23. Juni sollte man nicht nur am Tag sondern auch am Abend den Strand besuchen. Die Johannisnacht “Sant Joan” , die längste Nacht des Jahres wird mit Lagerfeuern entlang der Küsten gefeiert.
Viele Menschen finden sich ein zum Bad im Meer (und in der Menge) und feiern mit Picknick und leisen Gitarrenklängen.
Trotz der Feierlichkeiten und dem lustigen Beisammensein nimmt sich jeder einen Moment Zeit für sich und schreibt seine Wünsche auf einen kleinen Zettel um diesen dann um Mitternacht den Wellen mitzugeben in der Hoffnung auf Erfüllung.
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Mai

Der Monat bietet verschiedene Festivitäten. Da wird zum Beispiel die Küste von Soller zum Schlachtfeld. Nachgestellt werden die Angriffe der Mauren auf die christlichen Insulaner. Ein spektakuläres Festprogramm. Laut und mit viel Pulverdampf aber eben sehr beeindruckend da am Originalschauplatz dargeboten.
Weitere beeindruckende Kulisse ist der Hafen von Palma mit den zu erwartenden Ozeanriesen und deren Gästen.
Wer einen Blick in das wöchentlich erscheinende Mallorca-Magazin wirft findet eine Rubrik in der angezeigt wird wann welcher Ozeanriese den Hafen anläuft. Ebenso diverse Informationen über die zu erwartenden Schiffe.
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April

Dieser Monat steht unter dem Einfluss des Osterfestes.
Die höchste kirchliche Feierlichkeit in Spanien. Am Karfreitag finden fast überall Prozessionen statt.
Die mit Abstand grösster ist die in der Stadt Palma.
Mehr als 100 Bruderschaften ziehen durch die Strassen.
In Kapuzengewändern und Kreuzen und vielfach schweren Eisenketten, die sie hinterher ziehen.
Eintief gehendes und berührendes Schauspiel.
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März

Mohn, Margeriten und gelber Klee, wie ein Gemälde von Klimt. So zeigen sich die Felder und Wiesen der Insel im März.
Aber auch die Städte zeigen ein farbenprächtiges Bild. Durch vielfältige Bepflanzungen in den Parks und Beeten der Gemeinden.
Man merkt, hier hält der Frühling ganz schnell Einzug. Nicht vergessen, am Ende des Monats beginnt die Sommerzeit.
Die Uhren eine Stunde vorstellen !
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Februar

Dieser Monat ist ein weiterer Höhepunkt den die Natur uns schenkt. Die Mandelbäume zeigen sich in einer einmaligen Pracht. Rosa und weisse Blüten färben die ganze Insel.
Mehr erfahren kann man unter der Rubrik Mandelblüte auf dieser Website.
Ferner gibt es auch auf der Insel den Karneval. Nicht vergleichbar mit den deutschen Hochburgen aber nicht weniger stimmungsvoll. Es gibt keine grossen Prunkwagen und Unmengen von klebrigen Bonbons, aber sehr viele Fussgruppen in originellen und historischen Kostümen. Ferner viele Gruppen hoch zu Ross. Sehenswert, da es ausgesprochen schöne Tiere sind und es einfach nur edel wirkt.
Es gibt zum einen den Umzug für Erwachsene, den “Sa Rua” am Karnevalssonntag und einen Tag vorher den Umzug für die Kinder, den “Sa Rueta”.
Nach gut zwei Stunden ist alles vorbei. Die Geschäfte öffnen wieder, die Strassen werden in Windeseile gereinigt und alles ist als hätte nie etwas stattgefunden. Man sieht auch unmittelbar nach dem Umzug keine Kostüme mehr.
Diese Umzüge gibt es seit nunmehr ca. 15 Jahren. Entstanden aus einer Idee von mallorquinischen und deutschen Geschäftsleuten an der Playa de Palma.
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Januar

Blütezeit von Zitronen, Orangen, Artischocken und kleinen Paprika “Pimientos de Padron”.
Der Januar gehört zu den ” Calmas de Enero”- den ruhigen Tagen.
Fast windstille und sehr sonnige Tage.
Die Natur beginnt aufzublühen und die kleinen Lämmer erblicken die weite Welt um sich herum,
wenn sie erstmals in die freie Natur dürfen.

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